In der dunklen Jahreszeit steigt die Zahl der Einbrüche in Privathäuser und Wohnungen. Aber es gibt eine gute Nachricht: Immer mehr Versuche bleiben erfolglos. Das liegt unter anderem an moderner Sicherheitstechnik und effektiven Präventionsmaßnahmen. Möchten Sie Ihr Haus einbruchsicher machen, bieten Smart-Home-Technologien vielfältige Möglichkeiten. Hier sind unsere sechs Tipps, Ihr Zuhause sicher zu machen. 

Haus Einbruch sicher machen beleuchtetes Haus
Neben Sicherheit sind Wohnkomfort und Energieeffizienz nur einige der Vorteile, von denen Smart-Home-Bewohner profitieren. Quelle: Getty

1. Mechanische Sicherungen als Basis für den Einbruchschutz 

Je mehr Hindernisse Kriminelle überwinden müssen, desto eher brechen sie ihr Vorhaben ab. Der erste Schritt für einen umfassenden Schutz sind mechanische Vorrichtungen, die verhindern, dass Fenster- und Türrahmen einfach aufgehebelt werden können. Zusätzlich erschweren manuelle Barrieren wie Sicherheitsschlösser oder Riegel ein unbefugtes Öffnen.  

80 Prozent aller Einbrüche sind laut Statistik Gelegenheitstaten, bei denen Kriminelle ein offenes Fenster oder eine nicht geschlossene Balkontür nutzen. Vor Verlassen des Hauses sollten Sie deshalb vor allem im Erdgeschoss darauf achten, dass alle Fenster und Türen geschlossen sind und falls möglich sogar abschließen. Auch für höher liegende Zugänge sollten keine Einstiegshilfen bereitstehen: Leitern, Mülltonnen oder Gartenmöbel verstauen Sie am besten in der Garage oder in einem verschließbaren Gartenhäuschen.  

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Mit Smart-Home-Technik von Gira können Sie auch unterwegs und im Urlaub bequem ihr Haus schützen. Quelle: Gira

2. Smarte Zugangssysteme für mehr Sicherheit an der Haustür 

Auch wenn es praktisch und verlockend ist: Hinterlegen Sie keinen Ersatzschlüssel für Nachbar/-innen oder Notfälle im Eingangsbereich. Selbst vermeintlich gute Verstecke sind ein Sicherheitsrisiko und können von geübten Kriminellen gefunden werden. Eine praktische und sichere Alternative bieten schlüssellose Zutrittssysteme wie Gira Keyless In Fingerprint. Mit dieser smarten Lösungen öffnen Sie die Haustür einfach durch Eingabe Ihres Fingerabdrucks. Das Gerät kann auch in das Gira System 106  integriert werden. Die modulare Türsprechanlage lässt sich mit Funktionen wie Klingel, Kamera, Namensschild und Hausnummer individuell konfigurieren und als Pendant zur Gira Wohnstation im Innenbereich nutzen. Wie das funktioniert, präsentierte Gira zuletzt auf der Light+ Building 2022.  

3. Lassen Sie keine Einbruchsgelegenheiten erkennen 

Besonders interessante Objekte können von Kriminellen auch gezielt ausgewählt und längere Zeit beobachtet werden. Vor allem wenn Sie mehrere Tage oder Wochen außer Haus sind, sollten Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit geben. Ein überfüllter Briefkasten, ein wild wuchernder oder vertrockneter Vorgarten und dauerhaft geschlossene Rollläden sind Anzeichen dafür, dass ein Haus längere Zeit unbewohnt ist. Wenn möglich, bitten Sie Freund/innen oder Nachbar/innen, den Briefkasten regelmäßig zu leeren. Ein automatisiertes Bewässerungssystem und Rasenmäh-Roboter können die Gartenarbeit übernehmen und dazu beitragen, dass der Vorgarten einen gepflegten Eindruck macht.

4. Anwesenheitssimulation dank smarter Anwendungen

Noch effektiver als das Tarnen längerer Abwesenheit im Vorhinein ist, aktiv vorzutäuschen, dass jemand zu Hause ist. Smart-Home-Anwendungen können alltägliche Verhaltensmuster nachbilden, um Anwesenheit zu simulieren.  

Das Gira System 3000 beispielsweise bietet verschiedene Funktionen und Möglichkeiten für die automatisierte Licht- und Jalousiesteuerung. Per Zeitschaltuhr können Sie für jeden Tag individuelle Zeiten vorgeben, zu denen die elektronischen Jalousien öffnen und schließen und die Beleuchtung in unterschiedlichen Räumen ein- und ausgeschaltet wird. Die Astrofunktion automatisiert die Steuerung hingegen entsprechend der Tageszeit und dem Sonnenstand.  

Vernetzen Sie Ihr Smart Home mit dem Gira HomeServer, können Sie die alltägliche Nutzung der Haustechnik auch mehrere Wochen aufzeichnen und bei Abwesenheit automatisiert abspielen. Selbst wenn Kriminelle Ihr Zuhause mehrere Tage beobachten, wird so kaum ersichtlich, dass es unbewohnt ist.  

5. Haus einbruchsicher machen durch clevere Abschreckung 

Neben Lärm scheuen Einbrecher/-innen auch Licht, das sie bei ihrer Tat erkennbar macht. Präsenz- und Bewegungsmelder im Außenbereich erschweren es, unbemerkt und ungesehen ins Haus zu kommen. Bei Aktivitäten werden dunkle Bereiche sofort ausgeleuchtet und ungebetene Gäste stehen plötzlich im Scheinwerferlicht. 

Besonders zuverlässig klappt das mit dem Gira Bewegungsmelder Cube. Dieser reagiert auf Wärmebewegung von vorbeilaufenden Personen und gibt damit klare Hinweise, dass sich Menschen auf dem Grundstück aufhalten. Dass die Außenbeleuchtung versehentlich aktiviert wird, weil sich Bäume oder Sträucher im Wind bewegen, ist damit ausgeschlossen

Höchste Flexibilität: Passen Sie den Gira Bewegungsmelder Cube Ihren Anforderungen an. Quelle: Gira

6. Mit einer Alarmanlage bleiben Eindringliche nicht unentdeckt 

Ist Ihr Zuhause trotz Prävention ins Visier von Kriminellen geraten, hat eine Alarmanlage effektiv abschreckende Wirkung. Denn wenn Einbrecher/-innen eines nicht wollen, ist es, auf sich aufmerksam zu machen.  

Die Innensirene im Sicherheitssystem Gira Alarm Connect schlägt Eindringlinge mit eindrucksvollen 90 Dezibel in die Flucht. Ausgelöst wird der Alarm zum Beispiel durch Glasbruchsensoren oder Magnetkontakte an Fenster und Türen, die Erschütterungen und Beschädigungen erfassen. 

Auch unterwegs bleiben Sie mit Gira Alarm Connect jederzeit auf dem Laufenden: Die Gira X1-App informiert Sie auf dem Smartphone oder Tablet, sobald die vernetzten Sicherheitskomponenten melden, dass sich jemand gewaltsam oder unbefugt Zutritt ins Haus verschaffen möchte. Das System kann auch eine externe Sicherheitszentrale benachrichtigen, die zur Kontrolle Wachpersonal vorbeischickt.  

Über den kompakten Mini-Server Gira X1 können Sie Gira Alarm Connect in eine bestehende KNX-Anlage integrieren und unkompliziert nachrüsten. Via Funk lassen sich neben Glasbruchsensoren, Magnetkontakten und Sirenen auch Wasser-, Rauch- oder Bewegungsmelder einbinden, um weitere Risiken zu minimieren.  

Fazit: Wenn es um den Schutz des eigenen Zuhauses geht, gilt ausnahmsweise: Mehr ist mehr. Doch welche Lösungen empfehlen sich nun konkret, wenn Sie Ihr Haus einbruchssicher machen möchten? Der Gira Home Assistant unterstützt Sie in drei Schritten bei der Planung und liefert personalisierte Vorschläge entsprechend Ihrer Anforderungen und Wünsche. Außerdem beantwortet Ihren unser Smart-Home-Ratgeber alles, was Sie zum Einstieg in die Welt des smarten Wohnens wissen müssen.

 

Gira Keyless In Fingerprint im Gira System 106, Milieuabbildung Hauseingang

Gira Keyless In

Mit Gira Keyless In Produkten lassen sich Türen zu Gebäuden und Räumen schlüssellos und sicher öffnen – entweder mit dem eigenen Fingerabdruck oder einem persönlichen Code. Der Gira Keyless In Fingerprint kann als alleinstehendes Gerät oder innerhalb des Gira Türkommunikationssystems installiert werden. Für das passende Design sorgen die Schalterrahmen aus dem Gira System 55 bzw. TX_44 oder das mehrfach prämierte Gira System 106.

Gira Alarm Connect

Schützen Sie, was Sie lieben. Das Gira Sicherheitssystem Alarm Connect bietet einen Rundumschutz im Haus und sorgt damit für ein sicheres Gefühl.

Gira Türstation

Gefertigt aus bruchsicheren, UV-stabilen Materialien und im Schalterprogramm TX_44 ist die Gira Türstation perfekt für Ihren Außenbereich gewappnet. Egal ob als Aufputz- oder Unterputz-Version. Zur Grundausstattung gehören Lautsprecher, Mikrofon und Klingeltaste. Durch die Integration einer Farbkamera können Sie zudem sehen, wer vor der Tür steht.

Gira Rauchmelder

Rauchwarnmelder sind in allen deutschen Bundesländern Pflicht. Gut so, denn eine zuverlässige Warnung vor Brandgasen kann Leben retten. Umso wichtiger ist es, bei der Qualität keine Kompromisse einzugehen. Daher produziert Gira seine Rauchwarnmelder Basic Q, Dual Q sowie den Funk-Rauchmelder nach höchsten Standards. Das Q steht für geprüfte Qualität, Langlebigkeit und Reduktion von Täuschungsalarmen bei gleichzeitig erhöhter Stabilität, z. B. gegen äußere Einflüsse. Zudem sorgt das fotoelektrische Streulichtprinzip für optimale Sicherheit: Die Dichte feiner Rauchpartikel wird gemessen und Alarm ausgelöst, sobald sie den Schwellenwert überschreitet. Ein weiterer Vorteil: Die Batterie hält bis zu 10 Jahre (der gesetzlich vorgeschriebene Zeitraum für den Austausch eines jeden Rauchmelders)..