Wohnen auf Zeit, aber mit Anspruch: Während seine Villa auf Mallorca saniert wird, lebt Immobilienmakler Marcel Remus in einer 150 Quadratmeter großen Erdgeschosswohnung in der Wohngegend Son Vida. Klare Linien, stimmige Materialien und smarte Technik schaffen dort eine ruhige, wohnliche Atmosphäre. Werfen Sie einen Blick hinein.
Wie wohnt jemand, der beruflich mit exklusiven Immobilien zu tun hat? Marcel Remus vermittelt seit 2009 Häuser und Wohnungen auf Mallorca und ist aus verschiedenen deutschen TV-Formaten bekannt. Solange seine Villa saniert wird, lebt er ganz in der Nähe in einer Wohnung in Son Vida. Dass „auf Zeit“ nicht „provisorisch“ heißen muss, zeigt ein Rundgang durch die Räume: Ein klares Gestaltungskonzept, sorgfältig gewählte Details und smarte Technik machen sie zu einem echten Zuhause.
Son Vida auf Mallorca: Ruhige Lage zwischen Kiefern und Golfplätzen
Son Vida liegt auf den Hügeln nordwestlich von Palma de Mallorca. Duftende Kiefern prägen die Landschaft, ruhige Straßen und großzügige Grundstücke mit Meerblick das Bild des Stadtteils. Hier zeigt sich die Insel von ihrer stillen Seite, fernab vom Partytourismus.
Genau hier hat Marcel Remus seinen beruflichen und privaten Lebensmittelpunkt gefunden. Ganz in der Nähe lässt er derzeit eine 900 Quadratmeter große Villa sanieren. Bis zum Einzug lebt er in einer Erdgeschosswohnung, die er „Remus Garden“ nennt. Sie liegt in einer weitläufigen Anlage mit Gärten und Pools.
Innenräume: Wenige Materialien, durchdachte Details
In Marcel Remus' Wohnung bestimmen helle Farben und natürliche Materialien den Raumeindruck. Die Gestaltung beschränkt sich dabei bewusst auf wenige Oberflächenvarianten. Großformatige Fliesen in Natursteinoptik ziehen sich durch den gesamten Wohnbereich. Waschbecken, Badezimmerwand und die Arbeitsplatten der Küche bestehen aus demselben Material. So entsteht ein ruhiges und zusammenhängendes Gesamtbild.
Ergänzt werden die Natursteinoberflächen durch Hölzer in warmen Tönen. Im Eingangsbereich verkleidet eine Wand aus vertikalen Holzlamellen die Haustechnik. Dieses Motiv kehrt in anderen Räumen wieder. Im Wohnbereich rahmen die Lamellen zum Beispiel den Fernseher ein. An anderer Stelle bilden sie den Hintergrund für Wandleuchten der Münchener Designmarke Occhio.
Dass die Räume so ruhig wirken, liegt auch an unscheinbaren Details. Die Türen sind bündig eingebaut. Das bedeutet: Türblatt und Wand liegen auf einer Ebene. Auch die Fußleisten sitzen in der Wand statt davor. Solche Details erfordern eine genaue Planung und präzises Handwerk. Im Alltag sorgen sie für glatte Wandflächen ohne störende Kanten. Der Raum wirkt dadurch großzügiger.
Der Außenbereich: Grün, Wasser und mediterranes Flair
Die Wohnung liegt im Erdgeschoss einer weitläufigen Anlage. Hohe Palmen und blühende Sträucher prägen das Gelände. Im Zentrum liegt ein großer Pool mit Liegeflächen. Die hellen Bodenplatten rund um das Wasser greifen die Natursteinoptik der Innenräume auf.
Direkt vor der Wohnung liegt eine überdachte Terrasse. Große Schiebetüren verbinden sie mit dem Wohnbereich. Sind die Türen geöffnet, gehen innen und außen fließend ineinander über. Helle Polster und Kissen in warmen Erdtönen treffen auf eine terrakottafarbene Wand. Grüne Fensterläden aus Holz sorgen für den typisch mallorquinischen Charakter.
Am Abend sorgt eine Wandleuchte für warmes, akzentuiertes Licht auf der Terrasse. So bleibt der Außenbereich auch nach Sonnenuntergang ein gemütlicher Rückzugsort.
Technik, die im Alltag mitdenkt
Minimalistisch wohnen heißt nicht, auf Komfort zu verzichten. In Marcel Remus’ Wohnung fügt sich die Technik dezent in die Architektur ein. Das Gebäude verfügt zum Beispiel über eine leistungsfähige Klimaanlage. Sichtbar sind davon nur schmale Lüftungsschlitze oberhalb der Türen.
Das gleiche Prinzip gilt für die übrige Haustechnik. Im Hintergrund vernetzt das Gira KNX System Funktionen wie Beleuchtung und Lüftung. In Kombination mit dem Gira X1 Server ist das Smart-Home-System auch einfach per App steuerbar. Automatische Zeitpläne können erstellt oder komplette Szenen angelegt werden. Dadurch lassen sich die Funktionen im Smart Home einfach steuern und frei miteinander kombinieren: Ein einziger Tastendruck dimmt etwa das Licht und passt gleichzeitig die Lüftung an.
Im Raum selbst erfolgt die Steuerung über zwei Bedienelemente. Das Multitouch-Bediengerät Gira G1 zeigt alle vernetzten Funktionen auf einen Blick und macht Anpassungen mit nur einem Fingertipp möglich. Der Gira Tastsensor 4.55 gleicht in seiner Größe einem klassischen Lichtschalter, doch verfügt er über mehrere Tasten, die sich jeweils mit individuellen Funktionen belegen lassen. Eine Taste schaltet etwa das Deckenlicht, eine andere startet die Lichtszene für den Filmabend.
Schalter und Steckdosen stammen aus dem Schalterprogramm Gira E2 und wurden in der Variante Schwarz matt gewählt. Ihre matte Oberfläche wirkt zurückhaltend und fügt sich in allen Räumen in die Architektur ein.
Remus Garden: Ein Rückzugsort mit klarem Gestaltungskonzept
Die Wohnung von Marcel Remus zeigt: Reduktion und wiederkehrende Muster im Wohnkonzept können ein ruhiges Raumgefühl ergeben. Wenige Materialien und präzise Details fügen sich zu einem klaren Gesamtbild. Smarte Technik bleibt dabei dezent im Hintergrund und macht den Alltag komfortabler.
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