Neues Leben für historischen Prachtbau

Neues Leben für historischen Prachtbau

Mehr Repräsentanz geht kaum: Das Palais Oppenheim steht am Gustav-Heinemann-Ufer in Köln Bayenthal auf einem Grundstück mit einer 100 Meter breiten Front zum Rhein und zur Uferstraße. Fertiggestellt im Jahr 1908 vom damaligen Stararchitekten Charles Frédric Mewès, ist die Villa des Bankiers Emil Freiherr von Oppenheim ein französisches Stadtpalais im Neorokoko-Stil, das Anleihen bei Schlössern und hochherrschaftlichen Hotels seiner Zeit machte.

Architektur

Renner Hainke Wirth Zirn Architekten

https://www.rhwzarchitekten.de/

Fotografie

Jochen Stüber

https://www.jochenstueber.de/

Standort

Köln, Deuschland

Neues Dach, neues Leben

Nach einer bewegten Geschichte – zuletzt als Studieninstitut – sollte das Gebäude nun wieder als Wohnraum mit insgesamt elf luxuriösen Wohnungen dienen. So sorgte das Architekturbüro Renner, Hainke, Wirth, Zirn aus Hamburg für eine umfassende Sanierung und Überarbeitung. Die Fassaden aus Savonnière-Kalkstein blieben erhalten, doch erhielt das Palais zwei neue Dachgeschosse, geprägt durch horizontal durchlaufende Lamellen, die die Form des historischen Mansarddachs aufnehmen.

Im neuen Dachgeschoss: Luxuswohnung mit Rheinblick (Foto: Jochen Stüber)

Sensibel und respektvoll modernisiert

Viele Teile des Palais sind denkmalgeschützt, so etwa der Lichthof, dessen Stahlkonstruktion von Gustave Eiffel herrührt, oder die erwähnte Fassade. Sie wurde in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz aufgearbeitet und erhielt in Anlehnung an den Stil der École des Beaux-Arts wieder Holzrollläden. Auch Ornamente, Geländer und andere reiche Verzierungen wurden erhalten und aufgearbeitet. Gleichzeitig jedoch verbinden die neuen Wohnungen die großbürgerliche Großzügigkeit mit einer modernen Geradlinigkeit und aktuellen Farbkonzepten.

Klare Linien von heute und historische Pracht sorgen für reizvolle Kontraste. (Foto: Jochen Stüber)

Technisch auf dem neusten Stand

Gestalterisch und in ihrer Größe variieren die elf Wohneinheiten, doch eint sie höchste Qualität und zeitgemäßer Komfort. Bester Schall- und Wärmeschutz ist selbstverständlich, alle Wohnungen haben mindestens einen Kamin und verfügen über raumhohe Türen, teilweise als zweiflügelige Schiebetüren. Im Hinblick auf die Gebäudetechnik wurde ein smartes Gira KNX System verbaut. So wird das Gebäude zentral über einen Gira HomeServer gesteuert und durch einen Gira S1 verschlüsselt. So kann das System vor unbefugten Zugriffen geschützt werden und ein sicherer und komfortabler Fernzugriff auf das Gebäude ermöglicht werden.

Verschiedene Farbkonzepte – eine Qualität, auch in Sachen Schalter. (Foto: Jochen Stüber)

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